Häufig gestellte Fragen


Dashboard-Funktionen (Generell)

Unter einem Dashboard wird generell eine interaktive Benutzeroberfläche verstanden, in der Daten in einem übersichtlichen Format dargestellt werden. Das Account Dashboard ist Wiley‘s proprietäres Web-Tool, das für die zentrale Abwicklung von OA Publikationsgebühren entwickelt wurde: es wird auf Institutionsseite von einer OA AdministratorIn beziehungsweise von einem OA Team verwaltet. Im Dashboard stellt Wiley den Einrichtungen für ihre zwei separaten Gold- bzw. Hybrid-Accounts Autorenangaben und Publikationsdaten von Artikeln zur Verfügung, anhand derer überprüft werden kann, ob ein Artikel zur Open Access- Publikation berechtigt ist. Diese Metadaten fließen immer dann in das Dashboard ein, wenn eine AutorIn Open Access auswählt und eine Anfrage zur Kostenübernahme abschickt: diese Anfrage erscheint im Dashboard als „pending request“. Die AdministratorIn hat die Aufgabe, alle Eingänge zeitnah zu prüfen, um sie entweder zu genehmigen (approve) oder auch abzulehnen (deny). Der gesamte Datenverlauf wird im Dashboard gesammelt und kann zu Prüfzwecken jederzeit als Report heruntergeladen werden.


Weil es bei Wiley zwei verschiedene Arten von Zeitschriften mit Open Access für AutorInnen gibt. Wir geben AutorInnen die Wahl, sowohl in unseren Hybrid- als auch in unseren Gold-OA Zeitschriften zu publizieren. Beide Accounts, d. h. der Wiley Open Access Account (WOAA) für Hybrid-OA-/OnlineOpen(OO)-Zeitschriftenartikel und der Account für Gold-OA-Zeitschriftenartikel, werden über Ihr Account Dashboard verwaltet. Zum Navigieren zwischen den beiden Accounts klicken Sie einfach auf Switch Account im Account Dashboard.


Zur Identifikation Ihrer „WOAA“ Konten wird anstatt des Institutionsnamens ein Code mit folgendem Format angezeigt: X_OO_Institution ID_ProjektDEAL und X_OA_Institution ID_ProjektDEAL. Zur Aufschlüsselung dieser Kürzel suchen Sie bitte die entsprechende ID-Nummer in der Projekt DEAL Mitglieder-Liste.


Gold Manuskripte, welche zwischen dem 22.02.2019 und dem 30.06.2019 akzeptiert wurden, befinden sich in einem separaten WOA Account und werden den Einrichtungen direkt von der MPDL Services GmbH in Rechnung gestellt. Sollten Sie aktuell Fragen zu diesen Publikationen haben, wenden Sie sich direkt an oa-admin@mpdl-services.de


Eine Anfrage fließt immer dann in Ihren Account ein, wenn eine AutorIn Ihre Institution als zahlende Einrichtung auswählt, die Option, kostenfrei OA zu publizieren bestätigt und den Prozess mit ihrer Selektion einer Creative Commons Lizenz abschließt. Voraussetzungen sind also erstens, dass sich die Autorin für das OA Publizieren entscheidet und zweitens, dass sie die Schritte des OA Workflows wie in den Diagrammen OA Workflow und OO Workflow beschrieben exakt befolgt. Bitte kontaktieren Sie accountdashboard@wiley.com wenn eine AutorIn ein Problem mit dem Workflow melden sollte oder Sie eine eigentlich erwartete Anfrage nicht im Dashboard finden.


Ja, die Affiliation wird sowohl im Order Detail View-Fenster als auch im Article Report angezeigt.

Für hybride Zeitschriften fließt die Affiliationsangabe in das Feld „Affiliations“ ein, die die AutorIn in der Author Services Plattform eingegeben oder bestätigt hat.

Für Open Access-Zeitschriften fließt die Affiliationsangabe in das Feld „Submitting Author Institutions“ ein, die die AutorIn während der Einreichung ihres Manuskripts im elektronische Manuskripteinreichungssystem (Electronic Editorial Office) eingegeben hat.


Bei diesen Artikeln handelt es sich um Manuskripte in sogenannten „Flip“ Zeitschriften, d.h. bislang Subskriptions-basierten Titel, die vollständig auf das Open Access-Modell umgestellt werden.

Die Umstellung auf OA erfolgt im Januar eines jeden Jahres und dazu müssen AutorInnen schon vorab bei der Einreichung ihrer Manuskripte über die Umstellung informiert werden, d.h. darüber, dass bei der Publikation ihres Artikels eine Gold APC fällig wird. Diese Information erfolgt in dem elektronischen Manuskripteinreichungssystem (Electronic Editorial Office) zu einem Zeitpunkt (Stichtag), der die durchschnittliche Länge des Gutachterverfahrens der entsprechenden Zeitschrift berücksichtigt.
Siehe auch FAQs:
Flip Zeitschriften: Welche Subskriptions-basierten Titel werden 2020 auf OA umgestellt?
Flip Zeitschriften: Wie werden die Publikationsgebühren in der Umstellungsphase gehandhabt“?


Einige hybride Zeitschriften stellen ab Januar 2020 auf Gold Open Access um. Es handelt sich dabei um sogenannte Flip-Zeitschriften. Für die Umstellung dieser Zeitschriften hat Wiley, aufgrund der durchschnittlichen Länge des Gutachterverfahrens der Zeitschriften, sogenannte „Stichtage“ definiert. Einreichungen ab diesem Stichtag, werden dann als Gold-Publikationen abgerechnet.

Flip Zeitschrift (Stichtag 2019)
International Journal of Methods in Psychiatric Research (10 Juli)
Maternal & Child Nutrition (25 Juli)
Meteorological Applications (31 Juli)
Human Brain Mapping (06 August)
Journal of Flood Risk Management (08 August)
Ecography (15 August)
Engineering in Life Sciences (28 August)
Annals of noninvasive Electrocardiology (05 September)

1Datum, ab wann das Electronic Editorial Office (EEO) rekonfiguriert wird und ein APC fällig wird

Alle unter dem Subskriptions-Modell publizierte Artikel werden ab Januar 2020 retrospektiv freigeschaltet.

Die jeweils gültige Journal-Liste, in der auch die Flip Zeitschriften mit dem Datum ihrer jeweiligen EEO-Rekonfiguration vermerkt sind, finden Sie hier: https://keeper.mpdl.mpg.de/f/1578cfa1ea894d50970f/?dl=1


Es hängt von dem Publikationsstatus am entsprechenden Stichtag (siehe oben) ab, wie die APC im Dashboard zunächst angezeigt wird:
1. Manuskript wurde vor dem Stichtag eingereicht und befindet sich am Stichtag noch im Peer-Review Prozess.

- Die Anfrage wird in Ihrem OA Account temporär „geparkt“ und eine rein virtuelle PAR Gebühr (€2.750) wird angezeigt. Bei dieser Gebühr handelt es sich nicht um eine APC.

- Wird das Manuskript innerhalb des Jahres 2019 akzeptiert, verschiebt Wiley den Artikel in Ihren OO Account. In diesem Fall wird das Manuskript also wie ein Hybrid-Artikel behandelt.

- Wenn sich das Manuskript Ende 2019 noch im Peer Review befindet, verbleibt der Artikel im OA Account und die entsprechende APC wird fällig, wenn der Artikel im (nun geflippten) OA Gold Journal publiziert wird.

2. Manuskript wurde am oder nach dem Stichtag eingereicht - Die entsprechende rabattierte APC wird angezeigt und dann berechnet, wenn der Artikel publiziert wird. Das kann im Jahr 2019 oder auch im Jahr 2020 sein.

Vielleicht sind Ihnen Publikationen aufgefallen, wo Sie vermuten, dass sie dem falschen Account (OA anstatt OO) zugeordnet wurden. Bitte prüfen Sie in einem ersten Schritt, ob Sie die Zeitschrift in der oben genannten Liste finden können.




Workflow für AutorInnen

OO: Wiley‘s eigene Author-Services-Plattform.
>>Download: Workflow für AutorInnen: Publizieren in einer OnlineOpen-Zeitschrift
OA: Externe elektronische Manuskripteinreichungssysteme (Electronic Editorial Office), wie z. B. ScholarOne (Clarivate) oder Editorial Manager (Aries).
>>Download:Workflow für AutorInnen: Publizieren in einer Voll-OA-Zeitschrift


Für Artikel in OnlineOpen-Zeitschriften muss die AutorIn bei der Einreichung ihres Manuskripts im Einreichungssystem der elektronischen Redaktion bzw. bei der Annahme über die Wiley-eigene Publikationsplattform (Author-Services) ihre Einrichtungszugehörigkeit angeben. Dazu sind lediglich die hier beschriebenen einfachen Anweisungen zu befolgen.
>>Download: Workflow für AutorInnen: Publizieren in einer OnlineOpen-Zeitschrift
Wenn es sich bei der AutorIn um eine von mehreren korrespondierenden AutorInnen handelt, muss sie zur primären AutorIn ernannt werden, d. h. sie muss die oben genannten Kriterien für eine korrespondierende AutorIn erfüllen. Der administrative Vorgang der Einreichung kann zwar durch eine andere Person erfolgen, aber die primäre korrespondierende AutorIn muss dabei eindeutig identifiziert werden.
Sobald der Artikel für eine Wiley Hybrid-OnlineOpen-Zeitschrift angenommen wird, sollte die korrespondierende AutorIn die zuvor gewählte OnlineOpen-Option in ihrem Wiley Author Services Dashboard bestätigen, ihre Zugehörigkeit hinzufügen oder bestätigen und die entsprechende Creative-Commons-Lizenz unterzeichnen.
Die Detailszu dem Artikel werden dann zur Überprüfung und Freigabe an das Wiley Open Access Account Dashboard Ihrer Einrichtung gesandt.
Bei Artikeln für Voll-bzw. Gold-Open-Access-Zeitschriften erfolgt dieser Vorgang im Rahmen der Manuskripteinreichung im elektronischen Manuskript -Einreichungssystem (Electronic Editorial Office) der Zeitschrift. Bei der Frage, wer die Publikationsgebühr bezahlt, sollte die korrespondierende AutorIn die folgende Option wählen: „My institution or funder has an agreement with Wileyand may pay the article publication charge“ (Meine Einrichtung oder mein Geldgeber hat eine Vereinbarung mit Wiley und wird die Publikationsgebühr möglicherweise übernehmen). Anschließend navigiert die korrespondierende AutorIn zur Seite http://www.wileyauthors.com/accountcodes, um ihre Einrichtung aus der Liste von Wiley Open Access Accounts auszuwählen und den entsprechenden Code der Einrichtung zu finden, der dann kopiert und in das dafür vorgesehene Feld im Zahlungsbereich eingefügt werden muss.
Die Artikelinformationen werden zur Überprüfung und Freigabe an das Wiley Open Access Account Dashboard Ihrer Einrichtung gesandt.Nachdem das Manuskript angenommen wurde, ist diese Aktualisierung in Ihrem Wiley Open Access Account Dashboard zu sehen.
>>Download: Workflow für AutorInnen: Publizieren in einer reinen Open-Access-Zeitschrift


Der Ringgold Identifier (ID) ist ein eindeutiger numerischer Identifikator für alle Einrichtungen, die am wissenschaftlichen Publikationsprozess beteiligt sind. Ringgold bietet aktuell die größte globale Abdeckung an IDs für Organisationen im wissenschaftlichen Umfeld. Wiley nutzt Ringgold IDs in seinem OnlineOpen Workflow zur eindeutigen Identifizierung der Affiliation einer Korrespondenz-AutorIn.

Wenn die AutorIn aufgefordert wird, ihre Affiliation(en) zu nennen, werden ihr die Ringgold Institutionen zur Auswahl in einer Liste („Institution Picker“) angeboten. Es spielt dabei keine Rolle, ob die AutorIn die deutsche oder englische Variante des Institutionsnamens, ein gängiges Akronym, oder auch ein mit Ihrer Einrichtung verbundenes Institut (sog. „Child“ in der Ringgold-Hierarchie) wählt. Als Resultat aller oben genannten Eingabe-Varianten bekommt die AutorIn immer die Standardoption „Yes, I would like to make my article OnlineOpen“ am Bildschirm angezeigt. In sehr selten Fällen kann es vorkommen, dass eine AutorIn anstatt korrekterweise einen Eintrag aus der Liste („Institution Picker“) auszuwählen, fälschlicherweise Ihre Affiliation als Freitext eingibt – ein solcher Freitexteintrag kann dann keinem WOAA Account zugeordnet werden. Lesen Sie dazu auch den FAQ-Eintrag „Kann ich OnlineOpen auch rückwirkend beantragen, wenn die AutorIn es versäumt hat, dies über den Account-Workflow zu tun“. Außerdem achten Sie bitte immer darauf, dass sich nur berechtigte Artikel in Ihren Accounts befinden.


Nein. Obwohl jede Institution eine Ringgold-ID besitzt, ist es nicht erforderlich, dass die Institution selbst eine Ringgold-Lizenz hat.


OA ist in einer Hybrid-Zeitschrift (OnlineOpen) nicht zwingend erforderlich, ist aber standardmäßig ausgewählt: In der Ansicht für die AutorIn ist unter „OnlineOpen“ bereits die folgende Option voreingestellt:
„Yes, I would like to make my article OnlineOpen“ (Ja, ich möchte meinen Artikel OnlineOpen veröffentlichen).
Wenn sie keine OO-Veröffentlichung wünscht, muss die AutorIn folgende Option wählen:
„No, I don’t want to make my article OnlineOpen“ (Nein, ich möchte meinen Artikel nicht OnlineOpen veröffentlichen).
Bitte beachten Sie, dass die Entscheidung der Autorin für oder gegen OA keinen Einfluss auf die Kosten hat.


Wenn die AutorIn die OnlineOpen-Option ablehnt, erscheint ein Warnhinweis, und die AutorIn muss bestätigen, dass sie auf die Open-Access-Veröffentlichung verzichtet und dass ihr bekannt ist, dass sie auf diese Weise nicht von der Vereinbarung ihrer Einrichtung mit Wiley profitiert. Der Artikel wird dann ohne Open Access veröffentlicht.


Nein. Bei Zeitschriften, die CC-BY für alle AutorInnen anbieten, wird die CC-BY-Lizenz zuerst aufgeführt. Manche Zeitschriften bieten CC-BY derzeit nur solchen AutorInnen an, deren Forschungsförderer die CC-BY Lizenz mandatiert hat. Wiley stellt eine Liste dieser Zeitschriften zur Verfügung und wird mit diesen Zeitschriften gemeinsam prüfen, ob es möglich ist künftig allen AutorInnen CC-BY anzubieten. Über eventuelle Änderungen werden Sie im Voraus benachrichtigt. Die von der AutorIn gewählte CC-Lizenz ist bereits in den Metadaten in Ihrem Account Dashboard enthalten, daher brauchen Sie in dieser Hinsicht nichts weiter zu tun.


Solche Gebühren werden nicht über Ihren Account verwaltet, sondern der AutorIn separat in Rechnung gestellt.


Wenn eine AutorIn in Author Services mehrere Affiliationen angibt, werden ihr diejenigen Institutionen angezeigt, die einen Account haben: Die AutorIn wird dann dazu aufgefordert, ihre primäre Affiliation auszuwählen und zu bestätigen, d.h. diejenige Einrichtung, die maßgeblich für die Förderung ihrer wissenschaftlichen Forschung zuständig war und an der der Großteil der für den Artikel relevanten Forschung durchgeführt wurde. Dadurch wird gewährleistet, dass die Publikationskosten dem Account der für diesen Artikel zuständigen Einrichtung zugeordnet werden.


Die Affiliation im Zeitschriftenartikel wird durch die Eingabe der AutorIn während der Einreichung in dem elektronische Manuskripteinreichungssystem (Electronic Editorial Office) bestimmt und von allen Änderungen, die noch während des Proofings vorgenommen werden.

Die Institution, die die AutorIn bei der Beantragung von OnlineOpen in der Ringgold Picker-Liste auswählt, dient ausschließlich der Zuordnung zu Ihrem Account und die ausgewählte Institution wird daher nicht im publizierten Zeitschriftenartikel angegeben.




Dashboard-Bedienung

Ja, Sie können entweder zu Beginn oder zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt mehrere Personen hinzufügen. Es hat sich bewährt, ein gemeinsames E-Mail-Postfach anzugeben. Um einen neuen Benutzer hinzuzufügen, klicken Sie oben rechts auf der Startseite Ihres Accounts auf Account Info und dann auf „Add User“ (Benutzer hinzufügen). Daraufhin öffnet sich ein Fenster, in dem Sie die EMail-Adresse des neuen Benutzers eingeben können. Sobald diese eingegeben wurde, sendet das Wiley Open Access Account Dashboard an diese E-Mail-Adresse eine Nachricht mit einem Link zu einer Registrierungsseite, auf der Benutzername und Passwort angegeben werden können.


Bitte überprüfen Sie die Artikel-Details auf die folgenden Kriterien:
1. Gehört die Korrespondenz-AutorIn zum Zeitpunkt der Annahme der Veröffentlichung („Acceptance Date“) Ihrer Institution an?
Aber auch wenn zum Zeitpunkt der Überprüfung keine aktuelle Zugehörigkeit besteht, sollten Sie dennoch zustimmen, wenn die Forschungsleistung, die dem Artikel zugrunde liegt, tatsächlich an Ihrer Einrichtung erbracht wurde.
Es ist empfehlenswert bei dem veröffentlichten Artikel zu prüfen, ob Ihre Institution korrekt unter den Autorenangaben erscheint.
2. Fällt das Datum der Annahme der Veröffentlichung ("Acceptance Date") in das korrekte Zeitfenster? d.h.
a. Vertragsbeginn ab 22. Januar 2019 für OA Journals
b. Vertragsbeginn ab 01. Juli 2019 für OO Journals
3. Handelt es sich beim Artikeltyp um einen berechtigten „Article Type“, d.h. primäre Forschungs- Artikel oder Review-Artikel?
Im Dashboard werden Ihnen verschiedene Artikelbezeichnungen begegnen. In der Regel fließen automatisch nur berechtigte Artikeltypen in das Dashboard ein, d. h. Artikel, die trotz möglicherweise davon abweichender Bezeichnungen den beiden Hauptkategorien primäre Forschungs-Artikel oder Review-Artikel angehören. Es kann aber vorkommen, dass ein nicht berechtigter Artikel vom System nicht ausgefiltert wurde. Deshalb sollten Sie im Zweifelsfall unser Support- Team kontaktieren.


Der Amount/Article Price, der in Ihrem OA Journal Dashboard angezeigt wird, braucht nicht von Ihnen verifiziert zu werden, da die MPDL Service GmbH diese Kontrolle durchführt. Bitte beachten Sie, dass keine APC Deckelung, wie Sie sie von der DFG Förderung kennen, vorgegeben ist: die Höhe des APCs spielt für Ihre Genehmigung keine Rolle.


Der Begriff der Affiliation bezeichnet prinzipiell die Zugehörigkeit der AutorInnen zu einer oder mehreren wissenschaftlichen Einrichtungen. Bei Publikationen sollten AutorInnen immer zumindest die sog. Primary Affiliation (Hauptaffiliation) angeben. Das ist diejenige Einrichtung, an der die Forschungsleistung maßgeblich erbracht worden ist. Das ist deswegen wichtig, weil der Artikel dieser Einrichtung auch finanziell zugeordnet wird.


Nein, die Anträge bleiben ohne zeitliche Begrenzung im Abschnitt „Pending Requests“ (Ausstehende Anträge) in Ihrem Wiley Open Access Account Dashboard bestehen. Sie erhalten per E-Mail Erinnerungen, in denen Sie zur Bearbeitung der Anträge aufgefordert werden, damit der Fortschritt des Publikationsvorgangs nicht behindert wird.


In diesem Fall sollten Sie den Antrag nicht genehmigen bzw. als nicht berechtigt einstufen. Wenn die korrespondierende AutorIn eindeutig nicht zu einer der Einrichtungen im Konsortium gehört oder wenn es sich bei dem Artikeltyp nicht um eine originäre Studie oder ein Review handelt, kann der Antrag abgelehnt werden. Wenn Sie eine Frage zur Einrichtungszugehörigkeit der korrespondierenden AutorIn haben (oder falls Sie eine Zugehörigkeit zu einer anderen Einrichtung im Konsortium vermuten), kann es anstelle einer Ablehnung durch Klicken auf „Deny“ (Ablehnen) hilfreich sein, das Team des Wiley Open Access Account Dashboard zu kontaktieren. Dies können Sie über die Funktion „Add new note“ (Neue Notiz hinzufügen) im Pop-up-Fenster „Order Details View“ (Ansicht Auftragsdetails) tun. Sie können sich auch an das Account-Dashboard-Team wenden, wenn Sie sich unsicher sind, ob ein Artikel zu einem der berechtigten Artikeltypen passt. Sollte das Freigabedatum des Artikels außerhalb des Starttermins für die Berechtigung liegen, lehnen Sie den Antrag bitte ab.


Die AutorIn erhält eine E-Mail, in der sie über die Ablehnung ihres Antrags informiert wird. Gleichzeitig wird ihr angeboten, den Artikel OO/OA zu veröffentlichen und die APC selbst zu übernehmen. Bitte tragen Sie immer den Grund für die Ablehnung in das Textfeld ein, das nach Anklicken des „Deny“-Buttons erscheint, bevor Sie die Ablehnung bestätigen. Dieser wird dann an die AutorIn weitergeleitet.


Ja, wenn das Manuskript bisher noch nicht veröffentlicht wurde und wenn die Annahme am 1. Juli 2019 oder später erfolgt ist, können wir den Vorgang rückwirkend einleiten, indem wir die AutorIn kontaktieren, damit sie eine CC-Lizenz unterzeichnet und der Artikel dann OO veröffentlicht wird. Falls der Artikel bereits subskriptionsbasiert veröffentlicht wurde oder das Annahmedatum vor dem 1. Juli 2019 liegt, können wir ihn nicht mehr rückwirkend auf den OO-Status umstellen.


Ein solcher Antrag wird in der Spalte „Publication Status“ (Publikationsstatus) als „Rejected“ (Abgelehnt) angezeigt, der Artikel wird nicht in der betreffenden Zeitschrift veröffentlicht und Ihr WOAA wird nicht mit Kosten (APC) belastet.


Falls der Artikel unter die Vereinbarung fällt, wenden Sie sich bitte an accountdashboard@wiley.com, nennen Sie die Details zu dem Artikel und geben Sie auch an, ob die AutorIn eine Rechnung angefordert hat. Sofern die Rechnung noch nicht bezahlt wurde, können wir sie stornieren und den Artikel Ihrem Wiley Open Access Account hinzufügen.


Im Dashboard werden nur solche Artikel angezeigt, die für eine Deckung im Rahmen des Projekts DEAL infrage kommen. Das bedeutet, dass Sie dort nur originäre Studien und Review-Artikel sehen. Da nicht alle Zeitschriften die gleichen Benennungskonventionen für Artikel zugrunde legen, erfolgt die Entscheidung über die Berechtigung nicht allein anhand des Namens des Artikeltyps, sondern anhand der Eigenschaften eines Artikeltyps der betreffenden Zeitschrift.


Die AutorIn wählt den Artikeltyp aus der Liste von Typen aus, die in einer bestimmten Zeitschrift veröffentlicht werden. Die Redaktion prüft vor der Annahme zur Veröffentlichung, ob der Artikeltyp mit dem Inhalt des Artikels übereinstimmt. Das bedeutet, dass Sie in Ihrem Dashboard immer nur diejenigen Artikel sehen, die für eine Deckung infrage kommen.




OA-Zeitschriften


Es gibt einen Full Price, einen Referral Price und einen Society Member Price. Der Full Price findet Anwendung, wenn das Manuskript direkt bei einer OA-Zeitschrift eingereicht wird.
Der Referral Price kommt zur Anwendung, wenn das Manuskript zuerst bei einer „Schwester“- Zeitschrift eingereicht und im Falle einer Ablehnung an die OA-Zeitschrift weitergeleitet wurde (mit Zustimmung der AutorIn).
Der Society Member Price gilt nicht, wenn die Institution den APC über ihr WOA Account bezahlt und daher fließt er auch nie in Ihr Dashboard ein.


Der Rabatt wird auf den Full Price und auf den Referral Price angerechnet.


Die Details zur Rechnungsstellung für die Gold-APCs durch die MPDL Services GmbH sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht final geklärt. Mittlerweile plant die MPDL Services GmbH aber eine regelmäßige Rechnungsstellung.




Lizenzauswahl bzw. –änderung:

Nein, eine solche Einschränkung der Wahlfreiheit von Autoren ist vertraglich nicht vorgegeben.


Nein, eine Ablehnung aus diesem Grund ist nicht vertragskonform.


Wiley kann die Lizenz bis zur Veröffentlichung des Artikels im Early View (EV) ändern. Wenn eine Änderung gewünscht ist, sollte diese möglichst schnell nach der ursprünglichen Lizenzauswahl angefordert werden. Nachdem der Artikel im EV erschienen ist, kann die Lizenz nur noch bei einem Fehler seitens Wiley geändert werden.


Nur die LizenzgeberIn, d.h. die AutorIn, ist befugt, eine Änderung anzufordern. Eine stellvertretende Anforderung durch Dritte (z. B. OA-AdministratorInnen) ist nicht möglich. Den Änderungswunsch sollten AutorInnen schnellstmöglich an Accountdashboardsupport@wiley.com mailen.


Eine kleine Zahl von Journalen fallen in diese Kategorie, siehe Vertragstitelliste unter https://keeper.mpdl.mpg.de/f/fed54cfc4e7f4c178137/?dl=1> , Spalte „License Type Offered“. Ausnahme: Wenn der Autor in der Autorenschnittstelle einen Förderer angibt, der eine CC-BY Lizenz vorschreibt, wird dem Autor automatisch auch nur diese Lizenz angeboten.


Das ist leider nicht möglich, da die Lizenzauswahl in der Author Services Schnittstelle nicht mit kundenspezifischen Hinweisen ergänzt werden kann. Es handelt sich hier um eine generelle Ansicht, die allen OnlineOpen-Nutzern angezeigt wird.

Spezialfall Vorgaben von „Research Funder“ (Wenn der Autor bei den Research Fundern einen Förderer angibt, der nur eine spezielle OA-Lizenz unterstützt, wird dem Autor automatisch auch nur die richtige Lizenz angeboten.


CC-BY ist der freieste Lizenztyp, der nur die Namensnennung der UrheberIn erfordert. Die CC-BY Variante erlaubt damit die größtmögliche produktive Nachnutzung von Forschungsergebnissen. Sie können AutorInnen beispielsweise auf die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen sowie auch auf die cOAlition S verweisen, die beide die Vergabe der Creative-Commons-Lizenz CC-BY für wissenschaftliche Publikationen empfehlen.